Erde

Jeden Tag treten wir die „Erde“ im wahrsten Sinne des Wortes mit unseren Füßen. Sie wird als selbstverständlich wahrgenommen und kaum jemand weiß um die Geheimnisse dieses wichtigen Elements!
Auch wenn man die meisten Lebewesen nicht mit bloßem Auge erkennen kann, leben in einer Handvoll Erde leben mehr als 1 Milliarde von ihnen, mit ganz unterschiedlichen Aufgaben. Viele sind an der Zersetzung der Streuschicht beteiligt und sorgen dafür, dass wir nicht nach einigen Jahren im Laub ersticken.
Der Boden ist aber nicht nur Lebensraum für viele Tiere, in ihm keimen die Pflanzen und beziehen ihre für das Wachstum benötigten Nährstoffe aus der Erde. Gleichzeitig ist der Boden ein riesiger Wasserfilter und sorgt mit seinen verschiedenen Schichten für ein sauberes Grund- und Trinkwasser.
Viele Argumente, die für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Boden sprechen!

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Stiftungen der Sparkasse Holstein:

1439208566 621 Telefon    Fr. Prahl:       04537 – 70 700 – 16
          Fr. Wiebers:  04537 – 70 700 – 17   

e8ce776de3353c0fffbfe2e37241bf96   04537 – 70 700 – 18

Mo. - Do.:   9.00 - 16.00 Uhr
Di.:             9.00 - 13.00 Uhr 

Nennen Sie bitte das Stichwort "Erlebnis Bungsberg". Bitte lesen Sie auch die folgenden Informationen vor der Anmeldung. 

 

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Die kleine Lehmmanufaktur

Seit bereits 9.000 Jahren dient Lehm der Menschheit als Baustoff. Heute wollen wir das faszinierende Naturmaterial etwas genauer unter die Lupe nehmen. Dazu begeben wir uns zurück in die Zeit der Slawen vor etwa 900 Jahren. Wir klären, wer diese Menschen waren, wo sie herkamen und wie sie lebten. Um uns noch besser in diese Rolle zu versetzen, verkleiden wir uns wie die Menschen von damals und fragen uns was Menschen an Baustoffen brauchen, die aus einem fernen Land kommen und sich gerade am Bungsberg ansiedeln wollen. Vermutlich ein Wohnhaus oder einen Stall für die Tiere?  In der "Kleinen Lehmmanufaktur" entscheiden sich die Kinder dann für ein Gebäude, das sie dann errichten oder weiter bauen.  Es wird gematscht, gerührt, gesammelt und gewerkelt. In unserer Abschlussrunde lassen wir noch einmal alles Revue passieren und klären z.B., warum Lehm früher gerne als Baustoff verwendet wurde und ob wir uns auch vorstellen könnten wieder so zu leben.

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Gemeinsam stark!

Baut man heute ein Haus kommen fast immer Laster und Kräne zum Einsatz, um die schweren Materialien zu transportieren. Doch wie hat eine Familie vor 900 Jahren das bewältigt? Auch damals mussten Steine, Holz und Wasser z.T. über große Distanzen befördert werden. Wie das gelang wollen wir uns genauer anschauen. Auf unserem Besiedelungsplatz begeben wir uns zurück in die Zeit der Slawen. Wir kleiden uns wie die Menschen  von damals und versetzen uns in die Lage einer Familie, die sich vor 900 Jahren auf dem Bungsberg ein Haus bauen wollte.  Mit Hilfe der Spielgeräte auf dem Besiedelungsplatz erproben wir unterschiedliche Transportmöglichkeiten, die damals zum Einsatz gekommen sind.  Es wird gehangelt, balanciert und gezogen, die eigene Kraft wird abgeschätzt und verschiedene Dinge koordiniert. Zum Schluss lassen wir alles noch einmal Revue passieren und klären wieso damals so viele Menschen auf der Baustelle waren und welche Hilfsmittel schon damals die Arbeit erleichtern konnten.

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Jäger und Sammler

Heute versetzen wir uns in die Zeit der Slaven zurück. Wir erfahren, wie  vor 900 Jahren im Einklang mit der Natur gelebt wurde. Um das Leben der Slawen besser zu verstehen, stellen wir zunächst Fragen über Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie Kleidung, Nahrung und Elektronik. Schnell wird klar: Damals konnte man nicht einfach Lebensmittel in einem Supermarkt kaufen. Es mussten Tiere gejagt und Pflanzen gesammelt werden. Auf die Jagd gehen können wir leider nicht, dafür können wir gemeinsam Kräuter, Beeren und Früchte des Waldes sammeln. Damit niemand mit Bauchschmerzen nach Hause geht, klären wir zunächst welche Pflanzen wir wahrscheinlich finden werden und welche davon essbar sind. Die gesammelten Pflanzen werden später zu Kräuterquark verarbeitet und mit Brot gegessen, aber keine Angst vorher werden nicht essbare Pflanzen aussortiert. Zum Abschluss lassen wir den Tag noch einmal in gemeinsamer Runde Revue passieren.

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Landart - Die Natur als Kunstraum

Landart bedeutet Kunst in der Natur oder ganz einfach ausgedrückt „Naturkunst“. Dabei öffnet Landart die Sinne, belebt die Fantasie und erweckt die kreative Seite im Menschen.
Mit wenigen Materialien können große Kunstwerke erschaffen werden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Plötzlich verwandeln sich alte Astabbrüche an Bäumen in kunstvoll verzierte Augen, schlängelt sich eine Schlange aus Blüten durch den Wald oder erheben sich Türme aus Steinen und hölzern vom Erdboden. Zudem laden selbstgebaute Spiele aus verschiedensten Naturmaterialien ein, aktiv zu werden!
Jedes Kind hat die Möglichkeit sich über Landart individuell auszudrücken und seine eigenen Phantasien umzusetzen.
Dabei spielen die Jahreszeit und der Ort keine Rolle. Ob im Winter auf der freien Wiese große Kugeln, Kegel oder Raupen aus Eis und Schnee geformt werden, oder sich im Sommer das reiche Blütenmeer in künstlerische Bilder verwandelt. Es gibt immer genügend Möglichkeiten um kreativ zu werden!

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Den kleinen Waldarbeitern auf der Spur

Wer sorgt eigentlich dafür, dass der größte Teil der Blätter aus dem Herbst im Frühjahr bereits wieder verschwunden ist? Kommt jemand in den Wald und räumt sie alle weg? Und warum haben so viele Blätter kleine und große Löcher?
Mit Becherlupen ausgestattet machen wir uns gemeinsam auf eine Expedition in den Wald, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Dabei wollen wir eine Menge Nützliches und Verblüffendes über die Natur erfahren und zum Experten für die kleinen Bodenlebewesen werden. Vorsichtig wird die Streuschicht zur Seite geräumt und die kleinen Bewohner unter der Lupe bestaunt und anschließend bestimmt. Hat ein Tausendfüßler wirklich 1000 Beine?